Antworten auf häufige Fragen zur Hochzeitsfotografie
Fragen und Antworten zur Hochzeitsfotografie
Hier findet ihr Antworten auf die Fragen, die sonst oft am Telefon entstehen. Fehlt eure Frage? Nutzt das Formular weiter unten – ich antworte euch innerhalb von 48 Stunden persönlich.
Preise und Buchung
Was kostet ein Hochzeitsfotograf?
Ein Hochzeitsfotograf kostet bei mir zwischen 480 und 2.450 Euro – abhängig von der Dauer. Eine Stunde kostet 480 Euro, vier Stunden 1.580 Euro, sechs Stunden 1.850 Euro und acht Stunden 2.280 Euro. Außerhalb von Schwerin liegen die längeren Pakete etwas höher. Alle Preise findet ihr transparent auf der Preisseite; ihr müsst dafür nicht anfragen.
Was kostet ein Hochzeitsfotograf für eine Stunde?
Eine Stunde kostet 480 Euro. Darin enthalten sind mehr als 15 bearbeitete Bilder, die Anfahrt innerhalb der Region und die Bildbearbeitung. Es handelt sich um einen All-inclusive-Preis.
Reicht eine Stunde Fotograf überhaupt?
Für ein Standesamt oder eine kleine Trauung mit anschließenden Paarbildern reicht eine Stunde gut aus. Wenn ihr Vorbereitungen, Feier und Party dokumentieren möchtet, wird es zu knapp. Bei eurer Anfrage sage ich euch ehrlich, was in einer Stunde realistisch möglich ist.
Wie lange im Voraus sollten wir buchen?
Neun bis 18 Monate vorher sind üblich. Samstage zwischen Mai und September sind zuerst ausgebucht. Für alle anderen Termine gilt: Fragt trotzdem an, auch wenn ihr kurzfristig sucht.
Sind in den Preisen alle Kosten enthalten?
Ja. Bildbearbeitung, Anfahrt innerhalb der genannten Region, Bildübergabe und Nutzungsrechte sind enthalten. Es gibt keine Nachberechnung pro Bild und keine zusätzlichen Fahrtkosten. Extras wie ein zweiter Fotograf für 250 Euro pro Stunde, ein Album ab 300 Euro oder ein Verlobungsshooting für 250 Euro kommen nur hinzu, wenn ihr sie möchtet.
Nimmst du kurzfristige Anfragen an?
Ja, gerne. Wenn der Termin frei ist, buche ich auch drei Wochen vorher. Wochentage sind deutlich häufiger verfügbar als Samstage. Für kurze Buchungen von ein bis zwei Stunden findet sich oft noch ein Termin.
Können wir auch unter der Woche buchen?
Ja, und das hat Vorteile: Unter der Woche sind mehr Termine frei, Locations sind günstiger und der Tag läuft ruhiger ab. Ein Aufpreis fällt nicht an.
Wie läuft die Buchung ab?
Die Buchung erfolgt in vier Schritten: Ihr schreibt mir, wir telefonieren oder treffen uns, ihr erhaltet ein Angebot und mit unterschriebenem Vertrag sowie Anzahlung ist der Termin fest für euch reserviert. Bis dahin ist nichts verbindlich.
Wann müssen wir bezahlen?
Bei der Buchung zahlt ihr 50 Prozent, den Rest bis zur Hochzeit. Wenn ihr möchtet, könnt ihr den Restbetrag bis zum Hochzeitstag in zinslosen Raten aufteilen.
Können wir dich vorher kennenlernen?
Ja, unverbindlich und kostenlos. Persönlich im Umkreis von Schwerin, Hamburg und Lübeck oder per Telefon beziehungsweise Video – so, wie es für euch passt. Ich empfehle ein Kennenlernen ausdrücklich: Die Chemie entscheidet mehr über die Bilder als die Kamera.
Was passiert, wenn wir die Hochzeit verschieben müssen?
Wenn ich am neuen Datum frei bin, ziehe ich einfach mit um. Liegt der neue Termin nicht im selben Jahr, gilt die für diesen Termin gültige Preisliste.
Was passiert, wenn wir absagen müssen?
Dann gelten die im Vertrag festgelegten Stornobedingungen, gestaffelt nach dem Zeitpunkt der Absage. Wenn ich den Termin noch an ein anderes Paar vergeben kann, gibt es Geld zurück.
Zeit und freie Fotozeit
Rechnest du Pausen und Fahrzeiten ab?
Nein, grundsätzlich nicht. Wenn ihr esst, die Location wechselt oder eine halbe Stunde verschwindet, läuft bei mir keine Uhr mit. Die gebuchte Zeit ist Fotozeit, nicht Anwesenheitszeit.
Was heißt freie Fotozeit genau?
Ihr bucht eine bestimmte Anzahl an Stunden, in denen fotografiert wird. Wann diese Stunden liegen, entscheiden wir gemeinsam am Tag selbst; sie müssen nicht zusammenhängen. Je nach Buchungsdauer habt ihr dadurch eine frei gestaltbare Pausenzeit.
Wann fängst du am Hochzeitstag an?
Wann ihr möchtet. Ich bin mindestens 30 Minuten vor der vereinbarten Fotozeit da, um Licht, Räume und Ablauf zu prüfen.
Wie viel Zeit sollten wir für das Paarshooting einplanen?
Plant zwei bis drei kurze Einheiten von jeweils 15 bis 20 Minuten ein, verteilt über den Tag. Das ist besser als ein einstündiger Block: Ihr verpasst weniger von der Feier und wir nutzen das gute Licht.
Wie viele Gruppenfotos sollten wir einplanen?
Plant acht bis zwölf Konstellationen ein und rechnet mit etwa drei Minuten pro Gruppe. Wer 30 Gruppen möchte, plant faktisch eine Stunde der Feier dafür ein. Schreibt die Liste vorher auf und bestimmt eine Person, die weiß, wer wohin gehört – am besten jemanden mit lauter Stimme.
Funktioniert das auch bei einer Hochzeit über mehrere Tage?
Ja, dafür ist das Modell gemacht. Wir legen fest, an welchen Teilen des Wochenendes ich dabei bin, zum Beispiel beim Grillabend am Freitag und bei der Trauung am Samstag. Innerhalb dieser Zeiten gibt es keine Taktung und keine Zuschläge.
Begleitest du auch nur die Trauung oder nur das Standesamt?
Ja. Genau dafür gibt es die Stunde für 480 Euro. Elopements und Trauungen zu zweit fotografiere ich ebenfalls.
Am Hochzeitstag
Was passiert, wenn es regnet?
Dann fotografieren wir bei Regen – und das wird oft besser als gedacht: weiches Licht, Schirme und Spiegelungen auf nassen Straßen. Wenn nötig, verlegen wir die Fotos ins Trockene. Für solche Fälle habe ich einen Plan, bevor ihr danach fragen müsst.
Fotografierst du allein oder mit einem zweiten Fotografen?
In der Regel fotografiere ich allein. Auf Wunsch bringe ich einen zweiten Fotografen mit; das kostet 250 Euro pro Stunde.
Was, wenn du krank wirst oder ausfällst?
Dann übernimmt eine Kollegin oder ein Kollege aus meinem Netzwerk in Norddeutschland – mit einer vergleichbaren Arbeitsweise.
Hast du Ersatzausrüstung dabei?
Immer. Ich habe zwei Kameras, mehrere Objektive, Ersatzakkus und doppelte Speicherkarten dabei. Noch am Hochzeitstag sichere ich die Bilder auf einem zweiten Medium.
Wie gehst du mit dunklen Kirchen und schlechtem Licht um?
Zuerst nutze ich das vorhandene Licht, weil es die Stimmung erhält. Wenn es nicht reicht, setze ich dezent eigenes Licht ein.
Machst du auch Drohnenaufnahmen?
Ja, ich fotografiere seit Jahren mit einer Drohne, unter anderem für meine Serie „Schwerin von oben“. Ob Drohnenaufnahmen am Hochzeitstag möglich sind, hängt von Genehmigungen, Wetter und Location ab. Sprecht mich vorher darauf an, dann kläre ich die Voraussetzungen.
Was ziehst du an?
Boots, dunkle Jeans und ein Sakko. Einen Anzug trage ich nicht, weil ich mich bewegen, knien und auch einmal auf den Boden legen muss.
Musst du mitessen?
Bei Reportagen ab vier Stunden freue ich mich über die Gelegenheit, kurz etwas zu essen. Ein Platz am Gästetisch ist nicht nötig; ich bediene mich unauffällig, wenn alle versorgt sind.
Dürfen wir spontane Fotowünsche äußern?
Jederzeit. Sagt mir einfach, wenn jemand unbedingt auf ein Bild soll oder euch etwas einfällt. Was ich nicht mache: eine Pinterest-Liste abarbeiten. Dann fotografiere ich eine Liste und nicht euren Tag.
Wie ist es, wenn jemand bei uns keine Fotos mag?
Sagt es mir vorher, dann weiß ich, wem ich Zeit lasse. Ich halte niemandem die Kamera ins Gesicht, bis das Bild klappt – Unbehagen sieht man auf Fotos immer. Nach zwei Stunden hat fast jeder vergessen, dass ich da bin.
Was ist mit einer handyfreien Trauung?
Das halte ich für eine gute Idee, und immer mehr Paare entscheiden sich dafür. Ohne 30 hochgehaltene Handys sehen die Bilder der Trauung besser aus, und die Gäste sind wirklich dabei. Ein Schild am Eingang und ein Satz der Rednerin genügen meist.
Gibt es die Diashow am Abend noch?
Ja, ab vier Stunden ist sie im Paket enthalten. Ich bringe Leinwand und Beamer mit und zeige am Abend eine Auswahl der Tagesbilder, wenn es der Ablauf zulässt.
Bilder, Bearbeitung und Lieferung
Wann bekommen wir die Hochzeitsfotos?
Eine erste Vorauswahl erhaltet ihr innerhalb von zwei Tagen. Die ersten vollständig bearbeiteten Bilder folgen nach drei bis fünf Tagen, die komplette Galerie nach zwei bis sechs Wochen. In der Hauptsaison dauert es länger als im Winter; bei der Buchung sage ich euch, womit ihr rechnen könnt.
Wie viele Bilder bekommen wir?
Mindestens 15 Bilder bei einer Stunde, mindestens 60 bei vier Stunden, mindestens 75 bei sechs Stunden und mindestens 90 bei acht Stunden. Wenn mehr gute Bilder entstehen, bekommt ihr sie ohne Aufpreis. Dazu kommt ein Archiv mit allen weiteren gelungenen Aufnahmen.
Wie bekommen wir die Bilder?
Je nach Vertrag erhaltet ihr die Bilder digital auf einem USB-Stick oder als Download in voller Auflösung und ohne Wasserzeichen. Den Link könnt ihr an Familie und Gäste weitergeben, damit alle ihre Bilder haben.
Werden alle Bilder bearbeitet?
Die Reportage erhaltet ihr vollständig bearbeitet. Das übrige Archiv ist grundoptimiert: gerade ausgerichtet, sauber belichtet und farblich korrekt. Daraus könnt ihr jederzeit weitere Bilder für die vollständige Bearbeitung auswählen – ohne zusätzliche Kosten.
Bearbeitest du mit KI?
Nein, nicht am Bild selbst. Ich verändere keine Gesichter, setze keine Köpfe ein, generiere keine Hintergründe und erfinde keinen Sonnenuntergang. KI übernimmt bei mir nur Aufgaben ohne Einfluss auf das Bild, zum Beispiel Sortieren oder Rauschreduzierung. Auf euren Bildern ist zu sehen, was an eurem Tag tatsächlich da war.
Wie sieht euer Bildlook aus?
Immer passend zu Thema, Motiv und Bild – ohne Modefilter. Euer Rot bleibt rot, Hauttöne bleiben Hauttöne und das Weiß des Kleides bleibt die Nuance, für die ihr drei Anproben gebraucht habt. Das macht die Bilder zeitlos: Ein starker Look verrät in zehn Jahren nur noch das Hochzeitsjahr.
Bekommen wir auch Schwarzweiß-Bilder?
Ja, dort, wo es das Bild besser macht. Ich wandle nicht die halbe Galerie um, sondern einzelne Aufnahmen, bei denen Farbe eher stört als hilft.
Warum bekommen wir keine RAW-Dateien?
Weil eine RAW-Datei kein fertiges Bild, sondern Rohmaterial ist. Ihr erhaltet stattdessen alle gelungenen Aufnahmen als hochauflösende JPEG-Dateien.
Bietest du Alben und Abzüge an?
Ja, aber nicht als Pflichtpaket. Ein Album in Manufakturqualität gibt es ab 300 Euro, Abzüge auf Anfrage. Ihr könnt die Bilder genauso gut selbst drucken lassen; die Auflösung reicht dafür problemlos.
Wie lange werden unsere Bilder archiviert?
Mindestens zwölf Monate liegen eure Bilder auf zwei getrennten Speichern bei mir. Ladet die Galerie in dieser Zeit trotzdem herunter und sichert sie an zwei Orten.
Rechte, Vertrag und Datensicherheit
Welche Nutzungsrechte bekommen wir?
Ihr erhaltet die vollen privaten Nutzungsrechte, unbefristet. Herunterladen, drucken, verschenken und in sozialen Medien posten ist erlaubt – ohne Pflicht zur Namensnennung. Nicht erlaubt ist die kommerzielle Weitergabe, zum Beispiel der Verkauf an eine Location oder ein Magazin, ohne vorherige Absprache.
Verwendest du unsere Bilder für deine Werbung?
Nur mit eurer schriftlichen Zustimmung, die ich nach der Hochzeit einzeln einhole. Ihr könnt vollständig oder teilweise zustimmen oder ablehnen. Eine Ablehnung ändert nichts am Preis oder Umfang. Bilder mit Kindern zeige ich grundsätzlich nur nach ausdrücklicher Freigabe.
Was regelt der Vertrag?
Der Vertrag regelt Leistung, Dauer, Preis, Zahlungsweise, Ausfall, Absage und Nutzungsrechte. Ihr könnt ihn in Ruhe lesen und Fragen stellen, bevor ihr etwas unterschreibt.
Wie sicher sind unsere Daten?
Die Bilder werden am Hochzeitstag doppelt gesichert. Die Übergabe erfolgt über einen geschützten Link. Ich lade eure Bilder nicht in öffentliche KI-Dienste hoch – weder zur Bearbeitung noch zum Sortieren.
Bist du versichert?
Ja, ich habe eine Berufshaftpflichtversicherung.
Stil und Arbeitsweise
Wie würdest du deinen Stil beschreiben?
Ungestellt, dokumentarisch und mit hohem Anspruch an das Bild. Ich gebe keine steifen Posen vor, nehme euch aber an die Hand und leite euch durch jedes Shooting. Den Look gestalte ich über Licht, Timing und Bildaufbau. Ausführlich steht das in meinen Grundsätzen.
Können wir trotzdem Bilder haben, die wie aus einem Magazin aussehen?
Ja, und das ist der Kern der Sache. Wie ein Bild entsteht und wie es aussieht, sind zwei verschiedene Dinge. Ihr müsst euch für eine Editorial-Wirkung nicht verrenken – das ist meine Aufgabe.
Brauchen wir einen Fotografen oder einen Content Creator?
Das sind zwei verschiedene Berufe, und ihr braucht nicht zwingend beide. Ein Content Creator dreht Handyvideos für Social Media, die noch am selben Abend online sind. Ich mache Bilder, die in 20 Jahren noch an der Wand hängen. Wenn ihr beides möchtet, arbeite ich mit einer sehr guten Creatorin zusammen.
Wie viele Hochzeiten fotografierst du an einem Tag?
Eine. Am Tag eurer Hochzeit bin ich nur für euch da. Es ist einer meiner Grundsätze, meine ganze Energie in eure Begleitung zu stecken. Außerdem kann auf jeder Hochzeit etwas dazwischenkommen, sodass der Zeitplan angepasst werden muss.
Wie viel Erfahrung hast du?
Über 17 Jahre und mehr als 600 Hochzeiten. Dazu kommen Straßenfotografie, Drohnenaufnahmen und künstlerische Fotoserien. Mehr dazu findet ihr unter „Über mich“.
Reist du auch weiter weg?
Ja. Meine Basis ist Schwerin, ich arbeite in ganz Norddeutschland und reise für Hochzeiten europaweit. Anreise und Übernachtung rechnen wir vorher transparent ab, nicht im Nachhinein.
Können wir eine komplette Reportage sehen?
Auf Anfrage ja – über eine passwortgeschützte Galerie und nur von Paaren, die zugestimmt haben. Auf der Website findet ihr Auszüge im Portfolio. Ganze Hochzeiten stelle ich aus demselben Respekt nicht öffentlich ins Netz, den ihr auch von mir erwarten dürft.
Warum bekommen wir keine RAW-Dateien?
Weil eine RAW-Datei kein fertiges Bild, sondern Rohmaterial ist. Ihr erhaltet stattdessen alle gelungenen Aufnahmen als hochauflösende JPEG-Dateien.
Bietest du Alben und Abzüge an?
Ja, aber nicht als Pflichtpaket. Ein Album in Manufakturqualität gibt es ab 300 Euro, Abzüge auf Anfrage. Ihr könnt die Bilder genauso gut selbst drucken lassen; die Auflösung reicht dafür problemlos.
Wie lange werden unsere Bilder archiviert?
Mindestens zwölf Monate liegen eure Bilder auf zwei getrennten Speichern bei mir. Ladet die Galerie in dieser Zeit trotzdem herunter und sichert sie an zwei Orten.
